Brand eines Autoverwertungsbetriebes


Einsatzart: F_Betriebsgebäude
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Einsatzort Details:

Schirum, Tjüchkampstraße
Datum 18.12.2014
Alarmierungszeit 14:40 Uhr
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Aurich
    DRK Aurich
      Polizei
        Feuerwehr Middels
          Feuerwehr Sandhorst
            Feuerwehr Wiesens
              Untere Wasserbehörde
                Energieversorger
                  sonstige Kräfte
                  F_Betriebsgebäude

                  Einsatzbericht

                  Am 18.12.2014 brannte eine Lagerhalle im Auricher Gewerbegebiet Schirum bis auf die Grundmauern nieder.

                  Die Ortsfeuerwehr Aurich wurde gegen 15 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Feuer, Betriebsgebäude“ zu einer Halle alarmiert, in der Pkw entsorgt wurden. Gemäß Ausrückeordnung bedeutet dies Vollalarm für alle Auricher Fahrzeuge und den Einsatzleitwagen 2 aus Middels. Bei dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte die 20 x 30 m große Halle bereits im Vollbrand. Ein Innenangriff war aufgrund der hohen Temperaturen und der Einsturzgefahr nicht mehr möglich.

                  Die ersten Atemschutztrupps bauten Brandriegel zu den Nachbargebäuden auf und kühlten zahlreiche Gasdruckbehälter, die sich noch im Inneren der Halle befanden. Da Letzteres nicht vollständig gelang, kam es im vorderen Bereich der Halle immer wieder zu Explosionen.

                  Um den enormen Bedarf an Löschwasser zu decken, wurden die Ortsfeuerwehren Weene und Wiesens hinzugerufen. Sie sorgten für den Aufbau der Wasserversorgung über mehrere hundert Meter. Die Ortsfeuerwehr Sandhorst rückte mit dem TLF 20/40-SL, dem LF 20/16 TS, dem Rüstwagen und den Gerätewagen Messtechnik und Gefahrgut an, um das Löschwasser aufzufangen und mittels des Wasserwerfers des TLF die Löschmaßnahmen zu unterstützen.

                  Das DRK Aurich und der Gerätewagen-L2  „Küche“ aus Middels sorgten für die Versorgung der Einsatzkräfte, bzw. standen zur Absicherung der eingesetzten Kräfte bereit.

                  Des Weiteren waren Fachleute der EWE, des OOWV und der Unteren Wasserbehörde vor Ort, um die Gas- und Wasserversorgung des Gebäudes zu unterbrechen und Wasserproben zu nehmen. Das kontaminierte Löschwasser wurde durch eine Spezialfirma abgepumpt und entsorgt. Um die einsturzgefährdeten Leichtbauwände der Halle einzureißen,  wurde zwischenzeitlich ein Bagger einer Wiesenser Firma eingesetzt. Bis in den Abend hinein wiesen Radiodurchsagen darauf hin, die Fenster und Türen in den Stadtteilen Egels und Wiesens geschlossen zu halten.

                  Die letzten Kräfte verließen die Einsatzstelle gegen 22 Uhr. Das Gewerbegebiet war für die gesamte Dauer der Löschmaßnahmen weiträumig abgesperrt worden. Im Feuerwehrhaus erlosch gegen Mitternacht das Licht. Heute Morgen warten ca. 2000 m verdrecktes Schlauchmaterial und ca. 50 leere Atemluftflaschen auf die Mitarbeiter der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Georgsheil.

                  Fotos mit der freundlichen Genehmigung von Gerhard Samuels, Pressewart.

                  Video OZ-Online
                  Video Pressewart Kreisfeuerwehrverband Aurich

                   

                  sonstige Informationen

                  Einsatzbilder